Mexico

Created by admin on 08 Okt 2008 | Tagged as: Allgemein

Puebla

Hier bin ich nun schon seit fast zwei Wochen und hab mich bei zwei Studentinnen einquartiert. Da kommt das Wg-Leben wieder zum Vorschein, das hier so ähnlich wie in Dt ist. Bis jetzt war es mir noch keine Minute langweilig, im Gegenteil, habe immer die Route immer noch nicht näher geplant.
GGehe morgens um 9 aus dem Haus und komme Abends so gegen 20 Uhr wieder zurück - Schule, Mails, mit anderen Schülern sprechen etc. Fast alle Schüler sind von den Staaten außer einem Schweden und mir (insg. ca.33 Schüler).
Abends sind dann noch hin und wieder Fiestas auf die man muss, man muss ja alle Seiten einer Kultur kennenlernen.
Am Sonntag waren wir dann noch auf dem Malinche, ein Vulcan hier in der Nähe (4400m). Den haben wir dann bestiegen und sind wieder zurück, mal ne kleine Abwechslung zum Stadtleben.
Puebla hat ca. 2.5 mio Einwohner. In der Stadt sagt man, gibt es ca. 365 Kirchen, die Idee war ursprünglich für jeden Tag eine andere. Gezählt hab ich sie noch nicht und angeschaut auch nur zwei. Neben den Kirchen gibt es dann noch viele Museen und in der Nachbarstadt; Cholula, eine Maya Pyramide. Am 16. Juli ging es dann weiter nach Veracruz um endlich den Landy heir in Mexico willkommen zu heissen.

Soweit mal von Puebla, mal sehen wie lange ich hier noch bleiben werde.

Veracruz

Hier hatte ich leider noch nicht so viel Glueck (Couchsurfing) mit der Unterkunft (Couchsurfing) und musste in ein Hostal. Ist ja nicht so schlimm, der Landy kommt bald und dann hat sich das Thema erledigt. Fast waere das so gewesen. Urspruenglich sollte er am 16. hier eintreffen, das wurde dann kurz darauf auf den 19. verschoben. Wie schoen, dass das ein Samstag ist. Die Geschaefte hier in Mexico haben fast alle 7 Tage die Woche geoeffnet, die Behoerde die ich brauche um mein Auto aus dem Hafen zu bekommen schliesst Freitags um 13 Uhr und macht am Montag wieder auf (ganz nach deutschem Vorbild).

Veracruz ist einen Hafenstadt und die Straende sind nicht sehr schoen. Das Zentrum ist nichts besonderes, von dem her kann ich es noch nicht so richtig empfehlen. Man sagt, dass es in der Umgebung ein paar Sehenswuerdigkeiten gibt, dazu bin ich aber noch nicht gekommen. Das Nachtleben kann man aushalten. Dazu eine Anmerkung: Man geht mit ein paar Freunden Bekannten in eine Disco/Bar und setzt sich an einen Tisch, dann bestellt sich aber nciht jeder sein Getraenk sonder es wird pro Tisch (ca. 4 Personen) min. eine Flasche hochprozentiges bestellt (Muss man so machen, sonst bekommt man keinen Tisch). Neben dem Trinken wird natuerlich auch viel getanzt, sollte ganz dringend Salsa lernen…

weiteres kommt bald

Tourstart

In Veracruz musste ich mich mit dem wort “manana” (morgen) etwas beschaeftigen, denn das haben sie mir immer wieder gesagt wann ich denn endlich den Landy bekomme. Nach langem Warten hab ich ihn dann am 22. Juli endlich in Empfang genommen, da es schon spaeter war ging ich lieber noch mit einer bekannten in Veracruz aus, statt einem gemuetlichen Bierchen endeten wir in einer Bar mir “Barra libre” (informiert euch selber was das ist). Die Tour hat dann unter nicht perfkten Bedingungen ( :-) ) am Tag darauf angefangen. Dann ging es aber los. Die erste Kirche in Amerika, Pyramiden, Straende, Staedte, Leute…fuenf Tage 1100km, ich dachte schon ich hab fast alles gesehen was es hier so gibt. Natuerlich gibt es sehr viele Pyramiden etc. aber die sind auch alle sehr aehnlich.
Dann kamen aber ploetzlich Sachewn an die ich gar nicht denken wollten, die sogenannten Schattenseiten. Ich musste wieder zurueck nach Puebla, da meine Mitreisende, Irina (Russin, studiert in Dt) hier am Flughafen ankam. Da ich eh schon in der Naehe war, bin ich dann schon ein Tag frueher hingefahren um mit den Jungs vom Sprachkurs noch ein bisschen weg zu gehen. In der Stadt ha t mich dann ein Polizist auf dem Motorrad angehalten, bis ich ausgestiegen bin hat er schon zwei weiteren gewunken und nun waren es drei. Als sie alle Papiere gesehen hatten meinten sie, dass ein Stempel in mmeinem Int. Fuehrerschein fehlt, ich war aber sicher dass es sowas nicht gibt. Ich war aber auch nicht auf die Situation vorbereitet. Davor war ich schon zwei mal in Militaekontrollen, die wollten nicht einmal meinen Ausweis sehen, die haben sich nur fuer das Auto interessiert. Nach langem hin und her und einigen Drohungen etc. haben sie mich zum Geldautomaten begleitet und an einer ruhigen Strasse abkasiert, es war zwar nur noch die haelfte vom Urspruenglichen, aber trotzdem noch zu viel, naja haette mich ja vielleicht auch ein bisschen geschickter anstellen koennen.
Am Tag darauf, mal wieder ein bisschen Berg hoch fahren, bis jetzt kein Problem (zwei Tage zuvor in furzer Zeit von 0 auf 2500m) aber heute meinte der Motor, dass es ihm zun heiss ist und hat angefangen zu dampfen, zum Glueck war gleich ein Mechaniker am Strassenrand und hat sich darum gekuemmert. Natuerlich auch mal wieder nicht umsonst.
Seither ist ales OK und wir sind gerade, nach den hoechsten Pyramiden in Teotihuacan in Mexico Stadt in einem Hostal, das Auto irgendwo ausserhalb mit der Hoffnung, dass es da auch noch in drei Tagen steht.

Tour1

Hola,

seit Mexico City ging die Reise zügig weiter.

Wir schreiben km 2850 seit Beginn in Veracruz. Nach der Stadt brauchten wir mal kurz eine Abwechslung, die wir in einem Nationalpark (El Chico) nördlich von MexC. hatten. Leider war das Wetter nicht ganz so gut aber zum wandern und die Natur genießen hat es vollkommen ausgereicht. Auf dem Weg nach „San Miguel de Allende“ Lag noch die Fabrik von Freixenet, die wir uns angeschauten. Gleich um die Ecke „Bernal“ mit dem dritt größten Monolit der Welt, dessen Gipfel leider nur mit Kletterausrüstung zu besteigen ist, was wir natürlich nicht hatten.

In „San Miguel“ angekommen haben wir uns zuerst mal ein Reserva de Biosphera angeschaut in dem es alle Möglichen Pflanzen zu sehen gibt, die so in Mexico wachsen. Danach sind wir in die Stadt hinunter gelaufen, vorbei an schönen Villen, die nicht überall zu finden sind, bis in das Zentrum. In dieser Stadt halten sich sehr viele ausländische Touris auf bez. haben sich dort nieder gelassen.

Nach einer dieser Stadt war das nächste Ziel noch eine. Einige km nördlich befindet sich Zacatecas eine ehemalige Minenstadt, in der allerlei Bodenschätze gefordert wurden. Nach der Besichtigung einer Mine ging es dann in Richtung Süden mit einem kurzem Zwischenstopp in den Ruinen von “Chicomostoc“ und von da aus über Guadalajara nach Tequila. Wie der Name schon sagt kommt dort auch der Tequila her und bis heute werden 92% des Tequila in diesem kleinem Dorf hergestellt. Wenn man schon dort ist, muss man natürlich eine Tour durch eine Fabrik machen und zum Frühstück ein paar Tequila probieren. Durch Zufall (diese war umsonst) sind wir in der Fabrik gelandet, die 2008 einige Auszeichnungen für den Besten Tequila weltweit erhalten hat. Zugleich ist sie Zulieferer für den, in Deutschland bekannten, Sierra Tequila.

Nun hatten wir genügend Städte gesehen und sind nach einem Abstecher an eine schöne Vulkan Laguna „Santa Maria del Oro“ an den Pazifik gefahren. Die erste Nacht verbrachten wir an einer schönen Bucht mit vielen Mexicaner. Einen Tag danach sind wir weiter in den Süden gefahren, wo schon einige Gringos mehr anzutreffen sind. Die Preise steigen dementsprechend auch rasant an. Auf dem Campingplatz, wo ich gerade sitzen, hatte ich aber das Glück einen Mexicaner kenner zu lernen, der mich mit zum Surfen nimmt. Irina hab ich heute morgen verabschiedet, deren Urlaub ist schon fast vorbei und die letzten Tage wird sie in Cancun verbringen, von wo aus ihr Flieger wieder zurück in die Heimat geht. Nun bin ich shcon den fuenften Tag hier und taeglich gehen wir in eine andere schoene Bucht um zu surfen. Morgen wird es dann aber weitergehen, wohin – keine Ahnung.

Tour 2

Hola,

wir schreiben km 4530. Nach meinem kleinen Surfurlaub hab ich etwas südlicher gleich noch mal ein paar Tage Urlaub gemacht bevor die Reise weiterging. Hier hab ich Hector kennen gelernt, der mir die Gegend etwas gezeigt hat und dann noch zu einem Geburtstag mitgenommen hat. Zwei Brüder hatten am gleichen Tag Geburtstag (36 und 47 Jahre), wie groß die Wahrscheinlichkeit bei 14 Geschwistern ist - ? , aber als dann langsam noch die Cousins etc. kamen war es eine nette Familienfeier.

Nach der Küste ging es dann wieder ins Landesinnere da nun mal ein paar Vulkane auf der Liste standen. Der erste war der Vulcan Nevado de Colima (4280m). Mit dem Auto kann man von 1700m auf 3700m hochfahren, Die Strasse ist wie eine Serpentine in den Alpen nur nicht aus befestigtem Untergrund, einspurig und die Kurven liegen relativ eng zusammen, die Höchstgeschwindigkeit liegt dann an ein paar Stellen bei ca. 35km/h. Der Aufstieg war ganz nett, auch wenn ich mir meinen eigenen Weg suchen musste (bin vom richtigen abgekommen). Oben angekommen wollte das Wetter nicht so wie ich mir das vorstellte und der Ausblick beschränkte sich auf viele Wolken, was ein bisschen schade war, da man an schönen Tagen ewig weit sieht.

Der Zweite war sehr klein (ca.2100 m) den hab ich dann nur von unten betrachtet, da er nur aus Geröll bestand und wer schon einmal Geröll hoch ist weiß, dass das keinen Spaß macht. Hier war aber die Hauptattraktion auch nicht unbedingt der Vulkan wie vielmehr die Überreste eines Dorfes, dass er vor einigen Jahren begraben hatte.

Der dritte ist der Nevado de Toluca (4680m). Hier habe ich den Landy auf 4200m geparkt um zu übernachten. Es ging ein extremer Wind und dazu war es auch mal wieder richtig kalt. Da kam Kleiderschrank Nummer zwei in den Einsatz, der lange genug Pause hatte.

Morgends ging es dann frueh los und ich hatte sogar Glueck mit dem Wetter als ich oben ankam. Beim Absteig dann noch ein kleines Bad in der Laguna del Sol, die Wassertemperatur wird zwischen 2 und 7 Grad angegeben, da beeilt man sich dann schon ein bisschen.

Auf dem Weg zwischen den Vulkanen gab es natürlich auch noch viele andere Sachen zu sehen. Ich bin hin und wieder von der „Hauptstrasse“ runter um durch die Ortschaften zu fahren. Diese sind von Region zu Region sehr verschieden, was vor allem von der Indigenen Bevölkerung abhängt die dort lebt. Zum Teil wird noch am Fluss gewaschen und man lebt von der Landwirtschaft/Fischerei (Eigenbedarf). Andere sind handwerklich begabt und stellen Gegenstände aus Holz, Palmblätter, Eisen etc. her.

Des Weiteren gab es noch Lagunen und Städte.

Einiges sieht man auch auf den Bildern. Da der Platz auf der Seite beschränkt ist kann ich nur einen mini Anteil hochladen und wer mehr sehen möchte muss warten bis ich wieder da bin oder hier her kommen.

Bis auf weiteres

Wie ist das Wetter eigentlich so??

Das kann man nicht so leicht beantworten, da es sehr davon abhaengt wo man ist. In der Kuestenregion hatte ich zwischen 30 und35 Grad und es war schwuel, was heitsst - schwitzen, schwitzen. Mit einer abkuehlung im Pacific geht das auch nciht, der hat ca. 29 Gard. Im Landesinneren regnet es zur Zeit einiges, das heisst fast jeden Tag fuer eine Weile, wie die Temperaturen sind haengt dann davon ab wie hoch man ist, denn auch das aendert sich sehr schnell hier.

Tour 3

Wir schreiben km 6150. Die Vulkantour ging weiter, aber dabei sollte man natürlich die anderen Sehenswürdigkeiten, die auf dem Weg liegen, nicht vernachlässigen.

Dazu gehört die Stadt Taxco. Sie ist bekannt für ihr Silbervorkommen und so kann man eine kleine Mine anschauen und jede Menge Silber kaufen. Da ich nicht das ganze Auto mit Metall voll laden wollte hab ich es bei einem Spaziergang belassen. Was auffällt ist, dass alle Häuser in der Stadt weis sind und auch die öffentliche Fortbewegungsmittel, von denen die Stadt voll ist, sind weise VW Käfern und T1 Busse (Platz für 15 Personen).

Von da aus ging es dann weiter zum nächsten Vulkan, dem Itzacciuhuatl, dem dritthöchsten Berg hier. Mit dem Auto kann man auf 3900m fahren und dann dort im Park übernachten. Morgens um 5 Uhr ging die Tour dann los. Natürlich bin ich gleich mal vom Weg abgekommen und musste durchs Gebüsch, das vom Regen (kurz davor) noch sehr nass war und somit war in meinen Schuhen wo “Wasserdicht” drauf steht viel Wasser drin. Mit der Zeit wurden die Füße kalt u. a. vielleicht weil der Weg (den ich wieder gefunden hatte) im Schnee weiter ging. Nach guten 4 St. Auf 5222m angekommen und die Aussicht genießen, das aber nur kurz, da es halt kalt wurde. Während des Aufstiegs und von oben hatte ich gute sicht auf den Popocatepetl (Nachbarberg, leicht aktiv, zweit höchster Berg, nicht erlaubt zu besteigen) der Rauchwolken von sich gab.

Auf dem Weg zum nächsten Ziel musste ich durch Puebla und so besuchte ich mal wieder Fati (bei ihr habe ich am Anfang gewohnt). Mal ein bisschen ausruhen, Sachen waschen etc. bevor es wieder weiterging.

Der letzte Vulkan war dann natürlich der Pico de Orizaba, der höchste Berg Mexicos. Hier konnte man bis auf 4200m fahren, wo eine kleine Hütte steht in der man auch übernachten kann. Hier interessiert es keinen on man im Park ist, auf den Vulkan möchte oder sonst was macht. Nach der letzten Tour wusste ich ja, was an meiner Ausrüstung nicht perfekt ist bzw. fehlt. Die Schuhe habe ich in Puebla noch mit Bausilikon eingeschmiert. Wanderstöcke und Handschuhe konnte ich leider keine finden. Also wieder meine Handwerkerhandschuhe, aber dieses mal mit einem Paar Stricksocken darüber. Mit den Stöcken hatte ich dann doch noch Glück, da in der Hütte zwei Besen standen, von denen ich die Stiele abschrauben konnte. Nach 5 ½ Stunden war der Gipfel erreicht, leider war der Ausblick nach unten sehr eingeschränkt und ich hab nur in die Ferne gesehen, oberhalb der Wolkenschicht. Der Gipfel befindet sich an einem kleinen Krater auf 5640m. Der Abstieg ging dann sehr schnell und dauerte nur 1 ½ Stunden. Den oberen Teil im Schnee konnte ich auf dem A.. zurücklegen weiter unten im Geröll war es auch nicht schwer schnell voran zu kommen, leider hat es dann auch die ganze Zeit geregnet.

Nach erfolgreichem Ende der Vulkantour ging es in Richtung Süden weiter. Eine Nacht in einem kleinem Bergdorf „Santiago Apoala“ war richtig erholsam, schon der Weg dahin über die Berge und durchs nirgendwo (wusste hin und wieder nicht mehr wo ich bin und war dann froh wenn man wieder Menschen auftauchten, die ich fragen konnte) war sehr schön.

Von da aus ging es dann weiter nach Oaxaca, Monte Alban und El Tule. In Oaxaca musste ich (mit Fati abgemacht) Chapulines und Guzanos probieren, die hier sehr bekannt sind. Das eine sind frittierte Heuschrecken und das andere ist der Wurm, der in einigen Tequilas ist, den kann man lebend auf Tortillas essen oder auch tot, ich hab mich dann, als ich es gesehen hab, für die letztere Variante entschieden. Heuschrecken sind ganz OK, an den Geschmack von Würmern muss man sich wohl gewöhnen. In El Tule steht einer der größten Bäume der Welt, dieser ist nicht seht hoch, aber sein Stamm hat teilweise einen Durchmesser von bis zu 14 m. Monte Alban, sind archäologische Ausgrabungen auf einem Hügel, von dem man einen schönen Blick in die Täler von Oaxaca hat. In der Stadt hab ich dann noch Roland kennen gelernt. Er hat vor einiger Zeit eine Tour mit einem T1 von Mexico nach Alaska und wieder zurück gemacht, von da aus wollte er weiter in den Süden, aber wie das so ist kann es sein, dass eine Frau dazwischen kam und daraus eine glückliche Familie wurde, bei denen ich eine Nacht verbringen konnte.

Die 250km von Oaxaca an die Küste kosteten mich 6Stunden, Berg hoch, Berg runter…

In Puerto Escondido angekommen war die fahrt dann aber auch schon wider vergessen. In PE blieb ich nur einen Tag bevor es noch ein bisschen weiter an der Küste in Richtung Osten ging an ein paar Strände, die nicht ganz so touristisch sind, wobei gerade Nebensaison ist und allgemein wenig los ist.

So chill ich gerade, bei anhaltendem Regen, in Zapolite mit dem Auto direkt am Strand.

Tour 4

Wir schreiben km 8850 und ich hab mich auch schon wieder vom Strand verabschiedet und bin in Richtung Tuxcla gefahren. Hier kurz einen 1200m hohen Canyon angeschut und dann nach San Christobal. Dort habe ich eine Freundin von Fati getroffen und konnte da auch uebernachten. In dem kleinen ruhigen Staedtchen sind sehr viele Touris unterwegs und man trifft sie vor allem abends in der Disco.

Zu meinen naechsten Zielen musste ichh immer eine “kleine” Strecke hinter mich bringen, da die Sehenswuerdigkeiten einfach nicht so eng beieinander liegen. Aber mal wieder eine kleine Abwechslung und diese ging in den Urwald entlan der mexicanisch- guatemalischen Grenze.

Auf dem Weg zu den Lagunen de Montebello bin ich noch an einem netten „kleinen“ Wasserfall vorbeigekommen. Wenn schon Regenzeit ist, sollte man sich so etwas nicht entgehen lassen. Bei der Weiterfahrt meinte dann das hintere Rad, dass es doch gerne mal mit dem Ersatzrad tauschen möchte und so wie es aussah konnte ich ihm nicht widersprechen. Noch ein paar km südlich und ich war an den Lagunen. Damit diese richtig zur Geltung kommen, sollte die Sonne scheinen und dazu noch Windstille herrschen, wenigstens hatte ich die Sonne auf meiner Seite. Es handelt sich hier um sehr viele kleine sehen, die zwischen Hügeln liegen und von dichten Wäldern umgeben sind.

Von hier aus ging es dann an der guatemalischen Grenze weiter zu den Ruinen von Yaxchilan. Um dort hinzukommen, muss man zuerst einmal 45 min mit einem Boot auf dem Grenzfluss durch den Jungle fahren. Die Mayastätte befindet sich dann ebenfalls mitten im Urwald und da nur 20% davon ausgegraben sind kann man sich auch so ein Bild machen wie riesig das alles einmal gewesen sein muss.

Gleich in der Nähe befindet sich dann noch Bonampak, der Besuch dieser Pyramiden hätte ich mir aber auch sparen können, da hier außer ein paar Wandmalereien nicht viel Interessantes zu sehen ist.

Wenn man dann schon auf der Maya Route ist, sollte Paleque natürlich auch nicht fehlen. Gleich um die Ecke sind dann noch die Wasserfälle „Agua Azul“ und „Misol Ha“. Auf Grund der Regenzeit fließt sehr viel Wasser, was in diesem Fall Agua Azul zu Agua Morena machte, aber trotzdem sehr beeindruckend war. Mitunter auch, da ich für zwei Tage eine Mitfahrerin aus Deutschland hatte, welche dann aber auch schon wieder Heim musste.

Schade Sonja, hast den 15. September hier verpasst. An diesem Tag wird in ganz Mexico die Unabhängigkeit gefeiert (eigentlich am 16. aber die größere Party ist am 15.). Diese Feier verbrachte ich dann mit einigen Mexicanern und ein paar Europäern in Palenque.

Nun wurde es mal wieder Zeit für ein bisschen Strand und dieses mal an der Karibikküste in Tulum. Auf dem Weg dorthin noch ein paar Städte und die sehr touristischen Pyramiden von Chichen Itza. Tulum war eigentlich zum entspannen gedacht und das meinte der Landy zu genau und hat sich einfach mal für zwei Tage nicht von der Stelle bewegt. Eigentlich hatte ich schon einen schönen Platz direkt am Meer aber beim einkaufen in der Stadt (5km vom Strand entfernt) wollte er nicht mehr und so verbrachte ich die Zeit unter der Motorhaube und im Internet um das Problem zu lösen. Dabei danke mal an Dennis, der mir hierbei sehr weitergeholfen hat, was leider kein Mechaniker hier konnte (Landrover sehr unbekannt und mit Diesel Motoren kennen sie sich gar nicht aus). Wenn ich mit der Reise fertig bin, hat Dennis glaub gleichzeitig eine extra Ausbildung zum Fernservice-KFZler.

Den letzten Abend heir in Mexico verbracht eich an der Lagune von Bacarrel, schoener haette der Abschied nicht sein koennen. Direkt am Waaser, Sternenklare Nacht und keine Moskistos (weiss gar nicht mehr wann das zum letzten mal der Fall war.

Von heir ging es dann weiter nach Belize und da hab ich auch schon wieder ein paar km zurueckgelegt, dazu aber mehr naechstes mal, mal sehen wann das sein wird…

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